Verbrennungen

Behandlung von leichten Verbrennungen und Verbrühungen mit Brandsalbe

Verbrennungen sind Schäden, die durch externe Quellen wie Hitze oder Chemikalien an einer oder mehreren Haut- und Fleischschichten verursacht werden. Der Schweregrad reicht von geringfügigen Verbrennungen bis hin zu schwerwiegenden Verbrennungen. Verbrennungen ersten Grades oder oberflächliche Verbrennungen sind durch Schmerzen, Rötungen, leichte Schwellungen und das Fehlen von Blasenbildung gekennzeichnet. Verbrennungen zweiten Grades können Blasenbildung aufweisen, was darauf hinweist, dass die darunter liegenden Hautschichten beschädigt wurden. Verbrennungen dritten Grades weisen eine ledrige, gewachste Haut auf und gehen häufig mit Taubheitsgefühl einher, da die Dermis und die umgebenden Nerven vollständig geschädigt sind. Verbrennungen vierten Grades dehnen sich über die Hautschichten hinaus bis ins Fleisch hinein aus und verursachen Verkohlungen und irreparable Schäden des Gewebes. Bei den meisten Verbrennungen wird dringend empfohlen, sofort einen Arzt aufzusuchen. Bei oberflächlichen Verbrennungen, deren Durchmesser drei Zoll nicht überschreitet, oder leichten Verbrühungen können Sie jedoch in der Lage sein, die Verbrennung selbst zu Hause zu behandeln. Im Sanitätsbedarf erhältliche Brandsalben sollten hierbei zur Behandlung eingesetzt werden. Waschen Sie zunächst die Hände gründlich mit antibakterieller Seife. Lassen Sie kühles, aber nicht kaltes Wasser über den verletzten Bereich laufen, um Schmerzen und Schwellungen zu reduzieren und verwenden Sie eine milde Seife und Wasser, um den betroffenen Bereich zu reinigen. Tragen Sie dann eine antibiotische Brandsalbe auf, wenn keine Abschürfungen der Haut vorliegen. Topische antimikrobielle Salben werden als Einzel- oder Kombinationsmittel üblicherweise bei oberflächlichen Verbrennungswunden verwendet. Sie lassen sich einfach anwenden, beruhigen den von Verbrennung betroffenen Hautbereich und haben antimikrobielle Eigenschaften, die einer Infektion vorbeugen. Darüber hinaus können die meisten im Sanitätsbedarf erhältlichen Brandsalben auch in empfindlichen Bereichen eingesetzt werden. Nach dem Auftragen der Brandsalbe sollte der betroffene Bereich locker mit steriler, nicht haftender Gaze bedeckt werden. Bei Verbrennungen zweiten Grades oder höher sollte es Ihrem Arzt überlassen bleiben, eine angemessene Behandlung durchzuführen.